Neue Söhne für den Verein

Er selbst kennt das Eishockeygeschäft bis ins kleinste Detail. Knapp 20 Jahre Profigeschäft prägen eben. Als lebende Haie-Legende stellte Patrick Mössmer seine aktiven Eislaufschuhe vor wenigen Monaten in die Ecke und wechselte in die Privatwirtschaft. Seiner Leidenschaft bleibt er dennoch treu. Dem Eishockey und seinen Haien. Als Nachwuchskoordinator beschäftigen ihn nun Personalien, Trainingspläne und seine eigens erstellte „Trainer Fibel“. Als Söhne des Vereins bezeichnet er sein neues Team, das viele neue altbekannte Gesichter zählt. „Ich habe einige neue Trainer ins Boot geholt die allesamt eine Haie-Vergangenheit haben und diesem Verein tief verbunden sind. Sie haben viel Eishockeywissen, vor allem aber eine soziale Kompetenz, die in der heutigen Zeit enorm wichtig ist. Der Fokus liegt auf der individuellen Weiterentwicklung jedes Einzelnen“, freut sich Mössmer auf die kommenden Aufgaben. Im selben Atemzug lässt es sich die einstige Nummer zehn der Haie aber nicht nehmen die Neuen im Team kurz liebevoll vorzustellen:
 
Die neuen Nachwuchstrainer im Kurzportrait:
 
Heinz Thielmann: "Er ist ein richtiger Eishockey-Professor, der viel Detailarbeit macht. Zudem ist er auch eine ruhige Person die sehr viel soziale Kompetenz mitbringt."
 
Martin Volk: "Ein humorvoller Typ der am Eis immer alles gegeben hat. Diese Einstellung gilt es weiterzugeben."
 
Philipp Draxl: "Er ist eine lebende Legende aus Zirl. Es ist wichtig prominente Verstärkung aus vielen Regionen in Tirol zu bekommen."
 
Martin Praxmarer: „Praxi“ ist ein toller Charakter der als Vorbild viel positive Energie bringen wird." 
 
Andreas Sarg: "Er hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und bringt neben dem Ernst auch viel Humor mit. Die Erfahrung von über 100 EBEL-Spielen macht ihn für die Jungen sehr wertvoll."
 
Thomas Müller: "Er war und ist ein Spieler mit viel Potential und absolvierte 212 EBEL-Spiele. Zudem wurde er einst zur U20-Weltmeisterschaft einberufen. Einer der besten Tiroler Spieler die ich kenne."
 
Fabian Hechenberger: "Ein toller Typ mit viel Kompetenz. Hat einst auch Bundesligaluft geschnuppert."
 
Lukas Schnaller: "Er hat seine Vorteile vor allem im eisläuferischen Bereich und soll diese Fähigkeiten auch in den Lernprozess miteinbringen."
 
Ben Payne: "Ihn kennt man aus der Eliteliga. Er kam vor wenigen Jahren von Kanada nach Tirol und ist ein weiterer Gewinn für den Verein. Er soll vor allem im Skill-Bereich seinen Input leisten."
 
Besonders stolz ist Patrick Mössmer auch auf die Unterstützung von GEV-Ikone Mario Angerer. Als neue Tormann-Cheftrainer soll er mit seiner Eishockeykompetenz dem Goalie-Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite stehen.
 

Kooperation mit schwedischen Meister HV 71


Jung und dynamisch soll die neuformierte Trainerriege also den heimischen Nachwuchs zu erneuten Höhenflügen verhelfen. „Diese genannten Trainer sollen gemeinsam mit Cheftrainer Günther Wieser einen eigenen Trainerpool bilden, dessen Hauptaugenmerk vor allem auf der U14 und darunter liegt.  Gerade in den Anfangsjahren können wir die Basis für viele Talente legen“, weiß Mössmer. 
Die Philosophie soll hier vor allem die individuellen Fähigkeiten fördern. Ob Stationsbetrieb, zweimal statt einmal Eislaufkindergarten oder die vermehrte Teilnahme an Turnieren – dem Nachwuchs der Innsbrucker Haie steht ein bedeutender Umbruch bevor. Der sportliche Erfolg rückt aber dennoch in den Hintergrund. „Wenn wir gemeinsam eine gute Arbeit liefern, dann kommen Siege von ganz alleine.“ Als Ziel definiert er vielmehr die Entwicklung eines zeitgemäßen und einheitlichen Spielsystems in den kommenden fünf Jahren. Unterstützung bekommen Mössmer und Co. hier auch von prominenter Stelle. 
 
In einer engen Zusammenarbeit mit dem schwedischen Eishockeymeister HV71 soll der Nachwuchs noch weiter gefördert werden und ein reger Austausch auf allen Ebenen stattfinden. 
 
Patrick Mössmer hat in den kommenden Monaten und Jahren viel vor. Als Vorbild geht er hier immer mit gutem Beispiel voran. Das kennt man von ihm aus seiner aktiven Zeit. Es weht ein neuer Wind bei den Innsbrucker Haien. 
 

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